Schlagwort-Archiv Geländer

19.02.2019 | Montage von Geländer Systemen | Flugbereitschaft Köln-Wahn

Montage von Geländer Systemen ABS Guard OnTop Weight bei der Flugbereitschaft Köln-Wahn

Seitenschutz

Mit einem Seitenschutz (Randsicherung) werden auf Baustellen potentielle Absturzkanten gesichert, um Arbeitsunfällen vorzubeugen. Ein Seitenschutz kann aus Holz gefertigt sein, es kann sich dabei aber auch um ein Schutzgeländer aus Stahl oder Aluminium handeln.

Grundsätzlich muss ein Seitenschutz Geländerholm, Zwischenholm und Bordbrett aufweisen. Bei Schutzgeländern spricht man auch von Handlauf, Knieleiste und Fußleiste. Die Oberkante des Seitenschutzes sollte mindestens 100 cm über der Aufstellfläche liegen. Der Abstand zwischen Geländer- und Zwischenholm bzw. Zwischenholm und Bordbrett darf 47 cm nicht überschreiten.

Seitenschutz bzw. Randsicherung ist eine Maßnahme des sogenannten Kollektivschutzes und der individuellen Sicherung gegen Absturz daher nach Möglichkeit vorzuziehen.

Schutzgeländer

Schutzgeländer sollen verhindern, dass Beschäftige bei der Arbeit zu nahe an Absturzkanten geraten bzw. über diese hinaus gelangen. Geländer dienen also der Prävention von tödlichen oder lebensgefährlichen Stürzen aus der Höhe. Schutzgeländer werden dem Kollektivschutz zugerechnet, weil sie eine bzw. mehrere Personen schützen, ohne dass diese mit dem Einsatz individueller Schutzausrüstung vertraut sein müssen. Sie sind laut Vorschrift dem individuellen Schutz mit Persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) vorzuziehen.

Schutzgeländer können fest verbaut werden, es gibt allerdings auch verschiedene Möglichkeiten, sie temporär aufzustellen und beispielsweise mit Gewichten oder einer anderen Auflast zu beschweren. Sie werden zumeist aus witterungsbeständigem Aluminium gefertigt, wodurch sie einfacher zu transportieren sind.

Gemäß DIN EN 13374 („Temporäre Seitenschutzsysteme“) müssen Schutzgeländer mindestens 100 cm hoch sein. Direkt an Absturzkanten ohne einen Rand oder eine Attika von mindestens 10 cm Höhe aufgestellt, benötigen Schutzgeländer neben Handlauf und Knieleiste eine zusätzliche Fußleiste.

Primäre Absturzsicherung

Bei einer primären Absturzsicherung handelt es sich um ein System, das verhindert, dass Personen abstürzen. Hier wird also nicht der freie Fall gebremst, sondern die Gefahr eines Absturzes überhaupt erst ausgeschlossen, etwa durch ein Geländer.
Siehe auch Kollektivschutz

Kollektivschutz

Unter Kollektivschutz versteht man im Allgemeinen Sicherungseinrichtungen zur Absturzsicherung wie Absperrketten, Dachgeländer, Geländer oder auch Gerüste. Diese Einrichtungen dienen dem Schutz von mehreren Personen gleichzeitig und sollten immer dann verwendet werden, wenn der zu sichernde Bereich häufig genutzt wird.

Wird ein Arbeitsbereich oder Verkehrsweg eher selten genutzt oder ist die Installation einer kollektiven Schutzeinrichtung aus bautechnischen Gründen nicht möglich, empfiehlt sich hingegen der Einsatz einer Persönlichen Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA).

Geländer (bei gewerblicher Nutzung)

Eine mindestens 1m hohe Barriere, die errichtet wird, um Personal vor Stürzen zu schützen. Ein Geländer zählt zum Kollektivschutz.

Flachdachsicherung

Flachdachsicherung ist ein Sammelbegriff für unterschiedliche Maßnahmen zum Schutz vor Abstürzen von Dachflächen. Mit Flachdachsicherungen sind sowohl individuelle als auch kollektiv schützende Maßnahmen gemeint, die keine Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz erfordern, also beispielsweise Seitenschutz in Form eines Gerüsts oder Schutzgeländers.

Absperrung – Kollektivschutz Maßnahme

Bei einer Absperrung handelt es sich um eine Maßnahme des Kollektivschutzes.

Absperrungen sind technische, direkt wirkende Maßnahmen, was bedeutet, dass ein Sturz erst gar nicht eintreten kann. Eine Absperrung wird in der Regel mit einem Mindestabstand zur Absturzkante installiert, die Gefahrenstelle kann also gar nicht erst erreicht werden.

Scroll Up