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DGUV Regel 112-198

Die DGUV Regel 112-198 (vormals BGR 198) macht verbindliche Vorgaben zur „Benutzung von persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz“.

Diese Regel listet übersichtlich auf, welche Bestandteile zur Persönlichen Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) gehören und wie sie gekennzeichnet und zertifiziert sein müssen. In der DGUV Regel 112-198 wird auch festgelegt, dass der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer die erforderliche PSAgA zur Verfügung stellen muss.

DGUV Information 201-056 Planungsgrundlagen von Anschlageinrichtungen auf Dächern

Wie Absturzsicherungssysteme und Anschlageinrichtungen auf Gebäuden sicher und fachgerecht konzipiert werden, legt die DGUV Information 201-056 (vormals BGI 5164) „Planungsgrundlagen von Anschlageinrichtungen auf Dächern“ fest.

Hier werden für die Planung relevante Kriterien definiert, wie z.B. der absturzgefährdete Bereich.

Auszug aus der DGUV-Information 201-056*: „Arbeiten auf Dachflächen zählen zu den gefährlichsten Tätigkeiten. Nicht selten sind kurzfristige Instandhaltungseinsätze oder Störungsbeseitigungen bei schlechten Witterungsbedingungen erforderlich … Diese Unterlage bietet eine Hilfestellung für die Situationen, in denen die Bewertung der möglichen Maßnahmen bei der Planung des jeweiligen Gebäudes zur Anwendung von individuellen Schutzmaßnahmen führt bzw. wenn bei bestehenden Gebäuden eine technische bzw. organisatorische Lösung nicht mehr möglich ist.“

*Quelle: http://publikationen.dguv.de/dguv/“

DGUV Grundsatz 312-906 Auswahl, Ausbildung und Befähigungsnachweis von Sachkundigen für PSAgA

Der DGUV Grundsatz 312-906 (vormals BGG 906) behandelt die Themen „Auswahl, Ausbildung und Befähigungsnachweis von Sachkundigen für persönliche Schutzausrüstungen gegen Absturz“. Dieser Grundsatz ist die Basis für die Befähigung zur Ausbildung eines Sachkundigen, der die jährliche Überprüfung von Persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) durchführen darf. Diese regelmäßige Überprüfung ist laut Gesetzgeber und Genossenschaften vorgeschrieben, um eine einwandfreie und sichere Nutzung der PSAgA auch über längere Zeiträume zu ermöglichen.

Im Einzelnen befasst sich der Grundsatz mit den Ausbildungszielen sowie der theoretischen und praktischen Ausbildung zum Sachkundigen für PSAgA. Wir vermitteln Ihne gern einen Termin für eine zweitägige Ausbildung zum Sachkundigen.

BGI 5164 – Berufsgenossenschaftliche Informationen

Die Berufsgenossenschaftlichen Vorschriften (BGV), Regeln (BGR) und Informationen (BGI) sind seit 2014 zu den DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) Vorschriften zusammengefasst. Daher haben sich viele der bekannten Bezeichnungen geändert. Offiziell heißt die ehemalige BGI 5164 nun DGUV Information 201-056.

BGG 906 – Auswahl, Ausbildung und Befähigungsnachweis von Sachkundigen für PSAgA

Im BG-Grundsatz 906 sind die Rahmenbedingungen zum Thema „Auswahl, Ausbildung und Befähigungsnachweis von Sachkundigen für persönliche Schutzausrüstungen gegen Absturz“ definiert. Hier werden die Kriterien beschrieben, nach denen Personen befähigt sind, beispielsweise die jährliche Überprüfung und Kennzeichnung von PSAgA durchzuführen, also die Prüfung von Auffanggurten, Verbindungsmitteln, Karabinerhaken etc.

Die Berufsgenossenschaftlichen Vorschriften (BGV), Regeln (BGR) und Informationen (BGI) sind seit 2014 zu den DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) Vorschriften zusammengefasst. Daher haben sich die Bezeichnungen geändert. Der ehemalige BGG 906 heißt nun DGUV Grundsatz 312-906.

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