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DIN EN 355 „PSAgA – Falldämpfer“

Wie Falldämpfer – sowohl Reibungs-Falldämpfer als auch Bandfalldämpfer (Aufreiß-Falldämpfer) – technisch aufgebaut sein müssen und welchen Belastungen sie standhalten, ist in der DIN EN 355 „Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz – Falldämpfer“ festgelegt.

Bandfalldämpfer

Ein Bandfalldämpfer (auch Aufreiß-Dämpfer) reduziert die bei einem Sturz auftretenden Kräfte. Es handelt sich um ein mehrlagig übereinander vernähtes Band, das im Sturzfall auseinanderreißt und so die auftretenden Kräfte auf ein Maximum von 6kN mindert. Diese Ausdehnung ist bei der Verwendung in Rückhalte- und Auffangsystemen unbedingt zu berücksichtigen. Häufig sind Falldämpfer in die Verbindungsmittel integriert.

Bandfalldämpfer sind nach DIN EN 355 geprüft und zertifiziert. Gemäß DGUV Regel 112-198 müssen sie als Bestandteil der Persönlichen Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) vor jeder Benutzung einer Sichtprüfung unterzogen werden. Darüber hinaus ist vorgeschrieben, die gesamte Ausrüstung (und damit den Falldämpfer) mindestens alle 12 Monate von einem Sachkundigen für PSA auf ihren einwandfreien Zustand prüfen zu lassen.

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